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		<title>Missionshilfe Pedro II</title>
		<description>Wir unterstützen im sozialen, ökonomischen oder religiösen Bereich die Einwohner in der Region PedroII im Nordosten Brasiliens. Das  Bildungszentrum Mandacaru ist unser Partner vor Ort.</description>
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			<item>
				<title>Vorwort</title>
				<link>https://pedro-segundo.de/2016-12-04-vorwort/</link>
				<pubDate>Sun, 04 Dec 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
				<description>&lt;p&gt;in diesen Tagen packen einige Mitglieder vom Verein ihre Koffer und reisen nach Pedro II. Anlass der Reise ist der 25-Jahrestag der Gründung des Bildungszentrums Mandacaru im November 1991. Schon seit vielen Jahren wird diese Brücke zwischen dem Bildungswerk im Nordosten Brasiliens und den verschiedenen Regionen Deutschland begangen. Immer wieder gibt es Begegnungen mit intensiven Gesprächen über kulturelle Verschiedenheiten, gemeinsame Zukunftsvisionen, politische Verantwortung und gelebtem Glauben. Ich empfinde diese Brücke zwischen den Kontinenten als ein großes Geschenk.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Herzlichen Dank für Ihre großzügigen Spenden, diese machen die wertvolle,
zuverlässige Bildungsarbeit von Mandacaru  rst möglich!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lesen Sie in dieser Ausgabe zwei Rückblicke: zunächst einen über die Arbeit der vergangenen Jahre aus der Sicht von Francineth und Neto von Mandacaru. Danach beschreibt Cläre Kurth den Beginn der Unterstützung für die Menschen in der Halbtrockenzone Brasiliens.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich wünschen Ihnen, Ihren Familien und Freunden von Herzen eine besinnliche Adventszeit, ein segensreiches Weihnachtsfest und ein erfülltes Jahr 2017!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für den Verein herzlichst&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denise Corneille&lt;/p&gt;
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			</item>
		
			<item>
				<title>Rückblick auf 25 Jahre Mandacaru“</title>
				<link>https://pedro-segundo.de/2016-12-04-rueckblick-25-jahre/</link>
				<pubDate>Sun, 04 Dec 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
				<description>&lt;p&gt;Das Bildungszentrum Mandacaru wurde
am 30. November 1991 gegründet, als
gemeinnütziger Verein. Seine Aktivitäten
richten sich nach dem Hauptziel, das
Gemeinwohl inmitten der Realität des
Nordostens Brasiliens zu fördern. Hierbei
werden Projekte und Aktivitäten im kulturellen,
ökonomischen, religiösen sowie
dem Erziehungs- und Bildungsbereich geplant
und durchgeführt. Die Projekte sind
angepasst an die Herausforderungen der
Halbtrockenzone und tragen zur Nachhaltigkeit
bei.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Name „Mandacaru“ kommt von
einem Kaktus der sehr widerstandsfähig
ist, die Dürre übersteht und wunderbare
Blüten hat. Die kirchlichen Basisgemeinden
haben diesen Namen vorgeschlagen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei der Gründung zählte Mandacaru
11 Mitglieder. Der erste Vorsitzende
war José Pinheiro. Die heutigen Arbeitsbereiche
umfassen Bildung, Einsatz für
eigenes Land, Wasser, Spiritualität und
die Produktion von ökologischen Produkten.
Inspiriert wurde und wird die
Arbeit von Mandacru durch die Arbeit in
den Basisgemeinden und den Bibelkreisen.
In den Anfängen haben die Franziskanerinnen,
besonders Schwester
Antonia viele Kreise gegründet und begleitet.
Heute gibt es in 12 Gemeinden
Gruppen, die sich von der Bibelreflektion
in ihrem Einsatz für das Leben
inspirieren lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Bereich der Bildung wurde im
Jahr 1991 die Gruppe „Raiz da vida“ gegründet,
die in den Stadtvierteln von Pedro
II etwa 180 Kinder im Alter von 9–14
Jahren mit Nachhilfe begleitet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im selben Jahr wurden die Kindergärten
von „Asa Branca“ aufgebaut. Es
wurden besonders Kinder aus sehr armen
Familien aufgenommen mit dem Ziel,
eine soziale Verelendung zu vermeiden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So erhalten die Kinder neben dem angeleiteten
Spielen auch eine Mahlzeit.
Ein weiterer großer Schritt im Bereich
der Bildungsarbeit war die Gründung der
Ganztagsschule „Ecoescola Thomas a
Kempis“ im Jahr 2001, die ihre Inhalte
an der gelebten Realität in der Halbtrockenzone
anzupassen versucht. Besonders
Jugendliche aus den Landgemeinden
können hier eine ganzheitliche
Bildung erfahren, die neben dem normalen
Curriculum nach Entwicklungs- und
Produktionsmöglichkeiten im Bereich der
Halbtrockenzone sucht. Im Durchschnitt
besuchen 170 Schülerinnen und Schüler
jährlich die Schule.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Bereich der Landreform hat Mandacaru
in den letzten 25 Jahren 194 Familien
im Einsatz für eigenes Land begleitet.
Ziel dabei war und ist es, einen
Ort zum Wohnen und Felder zum
Anpflanzen der benötigten Lebensmittel
zu haben. Klimatischen Veränderung,
eine gute Ernährung und die Verbesserung
des Familieneinkommens basiert
auf der Entwicklung und den Aufbau
von Halbschattengärten, organischen
Feldern oder die Haltung von Kleintieren,
wie Hühner, Ziegen und Schweinen. In den Kleinprojekten bekommen
63 Familien regelmäßig Orientierung
durch die Agrartechniker von „Mandacaru“.Ziel ist es, eine angepasste und
nachhaltige Produktion in den Gemeinden
zu erreichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In der Halbtrockenzone Brasiliens
gibt es eine gute Vernetzung, der mehr
als 8.000 Organisationen angehören und
unter dem Begriff „ASA Brasil“ agieren.
Es geht im Besondern um den Zugang zu
Wasser mit der Unterstützung der brasilianischen
Regierung. In den letzten 15 Jahren
plante und konstruierte „Mandacaru“,
zusammen mit den entsprechenden
Familien, 10.514 Wasserzisternen, die in
der Regenzeit das Wasser, vornehmlich
zum Trinken, auffangen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;All die entwickelte Arbeit von „Mandacaru“
ist nur möglich durch die Unterstützung
unterschiedlicher Partner,
wie die vielen Freunde und Gruppen
aus Deutschland, der Bürgermeisterei
von Pedro II, Bereiche der Regierung
von Piauí und Brasilien, die sich an unterschiedlichen
Projekten beteiligen. Im
Ganzen können wir sagen, dass all die
Arbeit vielen Menschen, besonders den
Kindern und Jugendlichen, bessere Zukunftschancen
und eine gute persönliche
Entwicklung ermöglicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In diesem Sinne dürfen wir jetzt
dankbar unser 25-jähriges Jubiläum feiern.
Schön wäre es, wenn alle, die uns
auf diesem Weg begleitet haben an dieser
Feier teilnehmen und gemeinsam die
Freude mit uns teilen könnten.&lt;/p&gt;
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			</item>
		
			<item>
				<title>Gründerin Cläre Kurth</title>
				<link>https://pedro-segundo.de/2016-12-04-claere-kurth/</link>
				<pubDate>Sun, 04 Dec 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
				<description>&lt;p&gt;In den vielen Jahren ihrer Hilfe für die Menschen in Pedro II fiel auch die Gründung des Vereins Mandacaru. Aus dieser Erinnerung beantwortet sie nachstehende Fragen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie kam es dazu, dass der Verein „Missionshilfe Pedro II“ Mandacaru unterstützte?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mandacaru ist aus der Pfarrei gewachsen.
Die Initiative kam von jungen Brasilianern,
die mit den Padres der Pfarrei
Nossa Senhora da Conceição zusammen
gearbeitet haben und ihre Erfahrung,
ihr soziales Engagement vor allem der
Landbevölkerung weiter geben wollten.
Wir vom Verein wollten diese Hilfe unterstützen,
da sie unserer Vereinssatzung
entsprach.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wurde dadurch die Pfarrei in Pedro II nicht mehr unterstützt?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Pfarrei, die bis dahin die Kindergärten
in der Stadt, den Vororten und auf
dem Land unterhielten, wurde weiter
unterstützt. Es kamen durch Mandacaru
neue Ansprechpartner dazu, die den
Verein leiteten und neue Strukturen in
dem großen Pfarrgebiet schafften, aber
zu dem jeweiligen Padre der Pfarrei bestand
weiterhin enger Kontakt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie fand der Austausch mit Mandacaru statt und über wen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hilfreich war, dass die 1978, unter Padre
Noberto, eingestellte Pastoralhelferin
Maria Platen mit den jungen Brasilianern
zusammen arbeitete. Über sie fand der
Austausch statt, nicht zuletzt deswegen,
dass der Verein alle Fragen in unserer
beider „Muttersprache“ Deutsch kommunizieren
konnte. Maria Platen sammelte
auch die Katechetinnen um sich, um mit
ihnen die geistliche und soziale Arbeit
der Padres, vor allem auf dem Land, zu
ergänzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie war die Reaktion bei den Spendern, neben der Pfarrei jetzt auch den Verein „Mandacaru“ zu unterstützen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu Beginn waren die Spender irritiert, dass
der Padre nicht mehr allein die Verteilung
der Spenden vornahm. Aber mit der Zeit
wurde die Struktur des Vereins Mandacaru
erkennbar und vertrauter. Die Einteilung
der Hilfe in Projekte fand auch bei
den Spendern Anerkennung. Mandacaru
stellte die Hilfe für die armen Familien im
Interior in ihren Mittelpunkt. Projekte für
die Landarbeiter mit Gewerkschaftsunterstützung,
Brunnen- bzw. später Zisternenbau
wurden in Angriff genommen.
Die Kindergärten in der Stadt wurden
weiter von der Pfarrei unterhalten (ASOP),
in den Vororten und auf dem Land übernahm
die Kindergärten (Asa Branca)
Mandacaru. Die Spender honorierten diese
Projektarbeit. Hinzu kam, dass, wie
früher mein Bruder Norbert und auch 
Padre Lothario, ab 1993 jeweils zwei
Mandacaru-Mitarbeiter unsere Spendergruppen
in Deutschland besuchten. Aus
„erster brasilianischer Hand“ die Projekte
vorgestellt zu bekommen und die
Verwendung der Gelder zu zeigen, förderte
das Vertrauen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie sah die Hilfe vor der Gründung von Mandacaru aus?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Sach- und Geldspenden wurden direkt
an die Pfarrei in Pedro II geschickt.
Es wurden in Siegburg viele Kleiderspenden
gepackt und auf dem Seeweg nach
Brasilien aufgegeben. Auch Bettwäsche
für das Krankenhaus wurden zusammengestellt,
ebenso Medikamente, die
aber zum größten Teil über die „Action
Medeor“, weltweite Notfallapotheke,
verschickt wurden. Die Verteilung in
Pedro II oblag dem jeweiligen Padre,
der mit seinen Mitarbeitern die Not einschätzte
und die Hilfsentscheidung fällte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was ist aus Ihrer Sicht im Rückblick noch erwähnenswert?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es freut mich zu sehen, wie gut und
strukturiert die Brasilianer im Verein
Mandacaru arbeiten. Da die Projekte, bis
auf das Projekt mit den Landarbeitern/-
familien, sich auf Kinder und Schüler
konzentrieren, bekommen sie auch die
Unterstützung des Kindermissionswerks
in Aachen. Denen müssen sie auch Rechenschaft
abgeben. Gespannt bin ich
auf den Bericht meines Sohnes Bruno,
Stadtpfarrer von Wuppertal, nach seiner
Rückkehr im Dezember. Er ist mit Freunden
zur 25-Jahrfeier von Mandacaru eingeladen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Gespräch führte Günter Langen&lt;/p&gt;
</description>
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			</item>
		
			<item>
				<title>„Wir brauchen auch Zisternen!“</title>
				<link>https://pedro-segundo.de/2015-11-25-zisternen/</link>
				<pubDate>Wed, 25 Nov 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
				<description>&lt;p&gt;Die Hoffnung auf eine staatlich geförderte Zisterne hat sich leider für viele Menschen zerschlagen. Die Wirtschaftskrise in Brasilien hat bereits zum Abbruch vieler Unterstützungsprogramme geführt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Möglicherweise ist auch das Zisternenprojekt für den Nordosten davon betroffen. Seit vielen Jahren arbeitet Mandacaru dort mit. Wir leiten diesen Hilferufe nun auch an Sie weiter: Für 850,00 Euro Materialkosten kann eine Familie eine Zisterne bekommen um Regenwasser zum Trinken und Kochen aufzufangen. Wir alle wissen: Ohne Wasser kann man in seinem Dorf nicht leben und dort weiterhin wohnen. Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten, vermerken Sie bei Ihrer Überweisung das Stichwort „Zisterne“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;button radius&quot; href=&quot;https://pedro-segundo.de/spenden/&quot;&gt;Spenden &amp;amp; Helfen ›&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
				<guid isPermaLink="true">https://pedro-segundo.de/2015-11-25-zisternen/</guid>
			</item>
		
			<item>
				<title>Vorwort</title>
				<link>https://pedro-segundo.de/2015-11-25-vorwort/</link>
				<pubDate>Wed, 25 Nov 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
				<description>&lt;p&gt;…wie schnell doch die Zeit vergeht! Schon sind mehr als sieben Monate vergangen seit Neto Santos und Adeodata dos Anjos ihren Besuch in Deutschland beendet haben. Was für eine bereichernde und interessante Zeit auch für uns.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein herzliches Dankeschön an all die vielen Menschen, die diese Reise quer durch Deutsch­land, sowie mehr als 20 Vorträge und Treffen möglich gemacht haben! Lesen Sie in dieser Ausgabe der &lt;a href=&quot;https://pedro-segundo.de/ponte-magazin/&quot;&gt;Ponte&lt;/a&gt; die Berichte der beiden mit ihren Wahrnehmungen, Eindrücken, Gedanken und vielleicht einigen Diskussionspunkten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir freuen uns sehr, dass die erfolgreiche Arbeit von &lt;a href=&quot;https://pedro-segundo.de/partner/&quot;&gt;Mandacaru&lt;/a&gt; für ein menschen­wür­di­ges Leben in der Halb­trockenzone weiter Fortschritte zeigt und durch Ihre Unter­stützung und Hilfe möglich ist! Wie wichtig ein menschen­würdiges Leben „vor Ort“ ist, wird uns gerade täglich bewusst bei den vielen Flüchtlingen, die ihre Heimat in großer Not verlassen. Da fällt mir Stefan Zweig (1881– 1942) ein: „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“. In diesem Sinne: Danke! Und alles Gute für Sie! Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien
und Freunden von Herzen ein besinnliches&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weihnachtsfest und ein erfülltes Jahr 2016!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit herzlichen Grüßen
Denise Corneille&lt;/p&gt;

</description>
				<guid isPermaLink="true">https://pedro-segundo.de/2015-11-25-vorwort/</guid>
			</item>
		
			<item>
				<title>Neto Santos…</title>
				<link>https://pedro-segundo.de/2015-11-25-neto-santos/</link>
				<pubDate>Wed, 25 Nov 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
				<description>&lt;ol&gt;
  &lt;li&gt;Zuerst wegen der Möglichkeit, in diesem schönen, gut organisierten Land gewesen sein zu können.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Personen getroffen und auch mit Menschen zusammen gelebt zu haben, die sich auch für eine bessere Welt einsetzen.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Die Gelegenheit bekommen zu haben, die Arbeit von MANDACARU im Einsatz um ein angemessenes, menschenwürdiges Leben speziell für Familien mit großen sozialen Risikofaktoren darzustellen.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Kulturell interessante Menschen und Orte kennengelernt zu haben, die starke Zeichen der Solidarität zum Ausdruck brachten.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;Die Reise war auch eine gute Möglichkeit für mich mein Wissen über Deutschland zu erweitern. Als ich 2011 zum ersten Mal in Deutschland war, sind mir viele Unterschiede zwischen Brasilien und Deutschland aufgefallen, besonders im Hinblick auf Klima und „Kochkunst“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf meiner zweiten Reise konnte ich meine Wahrnehmungen über dieses schöne Land ausbauen. Vieles bestätigte sich, aber auf dieser Reise konnte ich auch feststellen, dass wir jeweils unsere Probleme haben, aber auch unsere Reichtümer und Freuden. Es war eine sehr besondere Reise für mich, verbunden mit vielen Glücksgefühlen.&lt;/p&gt;
</description>
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			</item>
		
			<item>
				<title>Adeodata dos Anjos…</title>
				<link>https://pedro-segundo.de/2015-11-25-adeodata-dos-anjos/</link>
				<pubDate>Wed, 25 Nov 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
				<description>&lt;p&gt;»Jedes Mal wenn man eine andere Nation besucht, erweitert sich der Horizont. Auch für mich sind auf dieser Reise einige Punkte klarer geworden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hier einige Beispiele:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sowohl innerhalb der Halbtrockenzone als auch in der kalten Zone oder sagen wir innerhalb des trockenen und des kalten Klimas gibt es viel Unberechenbares, viele Schwierigkeiten und Unterschiede und so ergeben sich verschiedene Herausforderungen. Möglicherweise präsentiert das kalte Klima sogar mehr Herausforderungen für das Leben der Menschen als das Trockene. Im kalten Klima zu leben erfordert beispielsweise feste Häuser, Heizungen, wärmende Kleidung, eine den Temperaturen angepasste Vorratshaltung für die Nahrung der Menschen und der Tiere. Trockenes Klima erfordert z. B. Bevorratung (Speichern) von lebensnotwendigem Wasser, sich um Nahrung für Mensch und Tier zu kümmern, Schutz vor Sonne und Hitze. Der Unterschied besteht
darin, dass das deutsche Volk schon viele Mechanismen zum Leben und auch zum Schutz mit diesen klimatischen Bedingungen entwickelt hat, so dass man nicht mehr so sehr unter der Kälte leidet. Wir hier in Pedro II mit der Halbtrockenzone haben viele Antworten auf die Herausforderungen der Halbtrockenzone noch zu finden. Leider sind die Politiker sozusagen weit davon entfernt sich darum zu kümmern. Deshalb müssten Themen, wie z. B. die Katastrophen, die aus der Trockenheit entstehen, die Verschwendung von Wasser und Nahrungsmitteln, ständig Diskussionsthemen bei uns in der Halbtrockenzone sein. Wir sind davon überzeugt, dass der Nordosten lebendig und lebensfähig ist. Allerdings fehlen Politiker, die sich öffentlich für unsere Region einsetzen und noch mehr fehlt die Überzeugung von unserer Lebensfähigkeit. Es braucht Menschen, die sich mit Leib, Seele und Geist für ein würdevolles, ja gutes Leben in dieser Region einsetzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, dass unsere Reise so positiv war; nahezu perfekt. Es war richtig schön euch wieder zu sehen, in euren Wohnungen bzw. Häusern, in den Schulen und Gruppen. Wir konnten voneinander lernen und Erfahrungen austauschen. Von unserer Seite haben uns auch einige Menschen gefehlt, besonders die Jugendlichen, die eine Zeitlang mit uns in MANDACARU verbracht haben. Sie sind kaum in Erscheinung getreten; es gab nicht mal ein „Hallo“ für uns während unserer Reise. Möglicherweise haben wir uns auch nicht genug um Kontakt bemüht. Vielleicht wäre es eine Idee beim nächsten Mal, wenn wieder ein/eine Praktikantin eine
bestimmte Zeit mit uns verbringt, eine Person bei MANDACARU auszusuchen, die dann sozusagen „Kontaktperson“ ist, damit die Verbindung nicht abbricht und keine Distanz entsteht. Ein Praktikum, sei es ein halbes Jahr, ein ganzes Jahr oder mehr dürfte doch eine Verwurzelung bzw. eine  Verbindung zu MANDACARU bewirkt haben und wir möchten nicht, dass diese mit der Zeit verschwindet und dann weg ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch wenn man in Deutschland zahlreiche Herausforderungen wahrnimmt, z. B. das Thema „Migration“, die Streiks der Bundesbahn, wirtschaftliche Krisen, Arbeitslosigkeit, das Überleben kleiner Landwirtschaftsbetriebe, die Verlängerung der Zeit bis zum Renteneintrittsalter (Frauen jetzt erst mit 67 Jahren) betreffen, nimmt man in Deutschland längst nicht so eine soziale Missachtung wahr wie wir sie in Brasilien durch die Mächtigen des Landes erleben. Auch gibt es wohl in Deutschland längst nicht so viele Außenseiter bzw. Ausgegrenzte. Alles wirkt trotz Problemen gut organisiert und in Deutschland gibt es nicht diese starke Panik vor Überfällen oder von Straßengangs innerhalb einzelner Stadtteile oder an den Randgebieten. Wir haben hier auch Menschen gesehen, die gebettelt haben und auf der Straße leben. Doch hier in Deutschland konnten wir ganz anders als in Brasilien trotzdem ruhig und angstfrei durch die Straßen gehen, auch in Randgebieten der Städte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beeindruckend war sowohl die Herzlichkeit und die Aufmerksamkeit der Gruppen und Familien, die uns in den verschiedenen Regionen empfangen und sich um uns während der Reise gekümmert haben als auch das Interesse und die Wertschätzung gegenüber unserer Arbeit.&lt;/p&gt;
</description>
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